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Gedankenfluß Teil Ⅰ

Es ist doch schon amüsant wie schnell ein Mensch in selbstzweifel verfallen kann.
Das ganze Leben ist halt in Schwarz und Weiß unterteilt, die einen beachten die Graustufen dazwischen mehr und die anderen weniger.
Die, die nicht diese Graustufen sehn, fallen schneller in ein Loch, denn die wollen oder können diese Graustufen nicht sehn, die den Fall dämpfen können.
Tjaja das ganze Leben ist ein Irrgarten, man weiß nie wo man rauskommt oder welche Überraschung nach der nächsten Abbiegung wartet.
Man läuft und denkt für sich den richtigen Weg gefunden zu haben, doch die meisten drehn sich viel zu spät um, um zu sehn welchen Weg sie dort gegangen sind und dann ist es meist zu spät oder sie sehen keinen Grund den Weg wieder zurück zugehen, um einen anderen, neuen Weg zu gehn, der besser sein könnte.
Und warum tun sie das nicht? Tja...vllt kostet es sie ya Zeit, nur...wenn man Zeit hat um sich an das Vergangene zu erinnern, wenn man Zeit hat seinen gegangen Weg zu begutachten und zu verstehn, warum hat man dann bitte keine Zeit um zurück zugehn?
Viele Menschen haben Zeit um über das Vergangene nachzudenken, doch niemand nimmt sich wirklich Zeit um aus der Vergangenheit zu lernen und es besser zu machen.
Vllt liegt es ja am menschlichen Stolz sich indirekt für vollkommen zu halten und keinen Grund zu sehn sich wirklich zu bessern.
Wohl wahr...es ist viel leichter einfach die Vergangenheit anzuschaun als sie zu verstehn, doch seit wann ist das Leben bitte leicht?
Man muss sich in seinem Leben sehr oft zwischen Schwarz und Weiß entscheiden und so werden die Antworten ja und nein, zu den schwersten Antworten und zu denen über die man am meisten nachdenken muss.
Ja...ein ganz kleines nein oder ein ganz kleines ja, können Welten verschieben und haben mehr Gewicht als ein Aufsatz voller Antworten.
Doch wird dieses den meisten erst zu spät bewusst, weil so gut wie niemand mehr in der heutigen Gesellschaft ernsthaft an das morgen denkt und darüber was seine Worte alles in der Zukunft bewirken.
Manchmal kann man nicht abschätzen was passiert und manchmal doch...nur macht sich nie jemand wirklich Mühe es abzuschätzen, warum den auch? So ist es doch viel leichter, nur seit wann ist das leben bitte leicht?
Man sollte stets zu seinen Prinzipien stehn, doch...man sollte auch einsehn wenn diese Prinzipien falsch sind.
Ein Nazi hat zwar seine Prinzipien, nur sind diese auch Richtig?
Für ihn sind sie richtig, nur wenn er genauer nachdenken würde, würde auch er begreifen das einiges Falsch ist und so ist es bei allen Menschen.
Jeder hat seine Gedanken, seinen Willen und seine Prinzipien, nur sollte auch jeder so ehrlich zu sich selbst sein und sich eingestehn wenn etwas falsch läuft, aber warum sollte man dieses tun?
Stur auf seinen Standpunkt stehn zu bleiben ist doch viel leichter, nur seit wann ist das Leben bitte leicht?
Menschen kommen und gehn in einem Leben, die einen behalten wir in guten Erinnerungen, die einen in schlechten Erinnerungen und die anderen vergessen wir sogar, doch jeder Mensch den wir jemals kannten hinterlässt spuren in uns, in unsrem Herzen, in unsere Seele und in unsere Art zu sein, auch wenn wir dieses meist nicht mitkriegen.
Meist wird erzählt, dass die Eltern, die Freunde, die Schule usw. den Charackter eines Menschen formen, das scheint bis dahin wohl auch richtig zu sein, nur gehört noch viel mehr dazu, wie zum Beispiel das Umfeld.
Ja, das Umfeld, dieses Umfeld besteht aus allen und jedem, in diesem Umfeld sind so viele, zu viele Faktoren drin, die für den Charackter einer einzigen Person verantwortlich ist.
Doch trotzdem kann man immernoch für sich selbst entscheiden, welchen Faktor man benutzt um sich zu formen, welchen man Glauben schenkt und für richtig erklärt.
Nur machen sich die meisten erst gar nicht die Mühe, kommen so in einen Konflikt mit sich selbst, da sie von den ganzen Faktoren erschlagen werden, weil sie es nicht für nötig gehalten haben sich für einen Weg der Charackterformung zu entscheiden und warum nicht? Weil es ya zu schwer sein könnte, sich zu entscheiden, aber seit wann ist das Leben bitte leicht?
6.5.07 10:02


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Gedankenfluß Teil Ⅱ

Hachje. Menschen sind doch eine Sache für sich. Sie wollen immer alles wissen, wollen Menschen kennen, doch machen sie nicht einmal die Mühe jemanden kennen zu lernen oder geschweige den oder die zu verstehn.
Das Leben besteht eben aus lernen, verstehn und auch akzeptieren.
Akzeptiern, lernen und verstehn, tun viele, zumindest tuen sie alle so, nur wie kann man bitte lernen und verstehn ohne vorher sich Gedanken zu machen "warum?"
Hintergründe intressiern doch niemanden, warum sollte ich mich dann für Hintergründe von anderen intressieren. Sie nehmen einfach alles hin oder sind dagegen, aber intressiern und nach dem "warum?" fragt niemand.
Ich frage schon lange nicht mehr warum Leute so sind wie sie sind, 17 Jahre lang habe ich immer nach einem "warum?" gefragt, habe mich für jeden intressiert der zu mir kam und die selben 17 Jahre lang habe ich darauf gewartet das mich mal jmd nach dem "warum?" fragt, aber nein, lieber werden mir Sachen und Meinungen unterstellt, da hat man auf Dauer auch keine Lust mehr zu auf Menschen einzugehn und ya, man wird egoistisch, wenn sonst kein anderer an einen denkt, muss man das halt irgendwann selbst tun, oder? ^__^
Vllt nein, vllt ya, wer weiß das schon, alles eine Frage der Zeit und des Verstandes.
Aber eins ist wohl klar um jemanden zu kennen, muss man sich auch schon die Mühe machen und ihn kennen zu lernen, ihn zu erforschen und versuchen zu verstehn, was man aber auch erst nur dann kann wenn man sich mal Gedanken über das "wie und warum" macht.
Aber das tut die Gesellschaft ya so gut wie nie, hauptsache sie sind glücklich mit sich selbst, zufrieden mit ihrem Leben, wenn jmd einfach anders ist, wird dieser gezwungen was anderes zu akzeptiern...er wird nicht verstanden, denn es macht sich nie jemand die Mühe ihn oder sie zu verstehn.
6.5.07 12:57


Wie wenig ein einzelner Mensch doch merkt und versteht und wenn sie dann erst einmal merken und verstehn ist es zu spät x3
10.5.07 20:44


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